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C’était sa chance : Au bout de quelques semaines de séjour au village, elle fut enregistrée pour le revenu de base. En plus, elle avait mémorisé quelques recettes. Avec les premier 100 dollars, elle s’acheta un sac de farine, un peu de levure, du bois à brûler et une plaque en aluminium.
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Die Hütte von Sarah Katangolo hat in Haarmanns Dateien die Registrierungsnummer acht. Es ist Mittag, und sie ist mit der Buchhaltung beschäftigt, bückt sich über den Boden und zieht mit dem Mittelfinger ein paar Zahlen in den Sand: eine 5 für die Kinder, die zur Schule gehen; 40 Dollar pro Kind pro Monat, schreibt sie, multipliziert: 200 Dollar, zeichnet sie mit langsamen Strichen in den Sand, umgerechnet 18 Euro, kostet sie die Schule im Monat, eigentlich unbezahlbar, sagt Sarah Katangolo, 39 Jahre alt und knochenarm. Sie ist eine kleine Frau, aufgewachsen auf dem Grundbesitz weißer Farmer, hat nie ein eigenes Zuhause gehabt, nie einen Beruf gelernt. Sie steht vor ihrer Hütte aus Wellblech und flachgeschlagenen Öltonnen, auf dem Kopf eine Strickmütze der Chicago Bulls, sagt: Ihr Leben sei schwerer geworden, seit der Mann gestorben ist, schwer war es auch vorher schon. Arbeit hatte sie nie, dafür Kinder, die Maisbrei brauchen, Kleidung, Medizin. "What can you do?", das hat Sarah Katangolo mit blauer Kreide an ihre Sperrholzwand geschrieben.
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