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Il y a un livre, La France noire, qui est sorti il y a pas longtemps, qui est là, à la librairie à Aubervilliers, et qui relate en images cette histoire, de la période de l’esclavage jusqu’à la Négritude avec Césaire, Senghor.
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An diesem Punkt haben wir begonnen, uns selbst zu befragen und den Blick auf uns selbst zu richten. Denn unter uns Afrikaner_innen existieren Ausdrücke, die genau aus dieser Periode hervorgegangen sind. So kam es bei mir zu Hause sehr oft vor, dass jemand sagte: „Ich bin nicht dein Sklave, mit dem du so sprechen kannst“; oder: „Ich bin nicht dein Sklave, den du herumkommandieren kannst, ohne in dem, worum du mich bittest, eine bestimmte Form zu wahren …“. Das kommt immer wieder vor, dass jemand sich so ausdrückt. Und dann gibt es noch andere, gewalttätigere Ausdrucksweisen. „Ich bin nicht dein Sklave“ ist ja immerhin bereits eine Verteidigung von Rechten, aber es gibt auch Sätze, die einfach nur beleidigend sind, wie z. B.: „Aber das ist doch kein Mensch, das ist ein Tier.“ Auch dieser Satz hat seinen Ursprung in einer Zeit in der Geschichte Afrikas, in der Afrikaner_innen eingefangen und auf dem Markt verhökert wurden, als wären sie Tiere. Es gibt ein Buch, La France noire [„Das schwarze Frankreich“], das erst unlängst erschienen ist, das auch da drüben, in der Buchhandlung von Aubervilliers, aufliegt und das diese Geschichte in Bildern darstellt, von der Zeit der Sklavenwirtschaft bis zur Négritude-Bewegung mit Césaire und Senghor. Kurz, wir haben verstanden, dass es da ein Leiden gibt, das latent ist und das sehr oft im Blick der Anderen erkennbar wird.
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