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Dans de telles conditions, ne pas commenter les caricatures devenait une manière de commenter un mode de vie, la démocratie danoise, et sa survie, une fois encore dans la logique minoritaire de l’identité danoise, et, à l’inverse, d’insister sur la menace anti-démocratique susceptible de surgir de l’extérieur comme de l’intérieur, l’Islam fondamentaliste.
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Aber wir wollen nicht nur den Text, sondern auch den Kontext untersuchen. Lassen sie uns die Position des hier involvierten Sprechers beleuchten, das bedeutet, die Position von Jyllands-Posten, Dänemarks größter Zeitung. Wie ich schon erwähnte, verortet sich die Zeitung in größter Nähe zur Regierungspolitik, und die Gegnerschaft zur Einwanderung, die sich vor allem gegen Muslime richtet, wird auf der Rechten und im Zentrum dänischer Politik seit ungefähr 10 Jahren artikuliert, ebenso wie in den Leitartikeln von Jyllands-Posten. Die politische Satire hat historisch ihre Funktion, wenn es darum geht, über Macht zu sprechen oder der Macht gegenüberzutreten, nicht aber als Sprechen von der Position der Macht aus, wie in diesem Fall. Die Karikaturen können daher nicht als Ironie verstanden werden, die von unten kommt, sondern eher als Sarkasmus, der von oben kommt. Es ist so wie in dem Beispiel, das wahrscheinlich alle aus ihrer Schulzeit kennen: Das freche Kind in der letzten Reihe kann unglaublich lustig sein, wenn es einen Witz auf Kosten des Lehrers macht, weil diese Bemerkung sich gegen die Autorität richtet, während der Lehrer, der sich über einen schlechten Schüler lustig macht, nicht gerade lustig ist, sondern eher bösartig, wenn nicht gar böse ist. Trotz der identitären Forderungen und Konstruktionen der neuen dänischen Rechten wurden diese Karikaturen nicht von einer minoritären Perspektive aus gezeichnet, sie wurden schließlich nicht in einer arabischen Zeitung gedruckt, sondern als Teil des dominanten Diskurses im nationalistischen Dänemark, der gegen seinen kleinsten und verteufeltsten Teil gerichtet war: dänische Muslime.
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