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Wenn die Destrukturierung des Untragbaren sich ihre Handlungsmodalitäten erfinden muss, so ist die mit der Verweigerung einhergehende Transformation der Empfindungsweisen lediglich die Öffnungsbedingung für einen anderen – „problematischen“ – Prozess des Schaffens und der Aktualisierung, der die Mannigfaltigkeit betrifft. Das „Problematische“ ist es, wodurch das Leben und die Organisation der Koordination charakterisiert sind. Die im Kampf engagierten Subjektivitäten finden sich eingespannt zwischen die alte Aufteilung des Sinnlichen, die bereits nicht mehr existiert, sowie die neue, die noch nicht da ist, es sei denn in den Modalitäten einer Transformation der Sinnlichkeit, in der Umwandlung der Wahrnehmungsmodalitäten der Welt. Die Koordination ist kein Kollektiv, sondern eine Kartographie von Singularitäten, zusammengesetzt aus einer Mannigfaltigkeit von Kommissionen, Initiativen, Orten, an denen Dinge diskutiert und ausgearbeitet werden, politischen und gewerkschaftlichen AktivistInnen, aus mannigfaltigen Sparten und Berufen, Freundschaftsnetzen, „kulturellen und künstlerischen“ Affinitäten, die mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten und Zwecksetzungen entstehen und vergehen. Der Konstituierungsprozess der Mannigfaltigkeit, der hier in Gang gesetzt wird, ist nicht organisch, sondern polemisch und konfliktuell. In diesen Prozess sind sowohl Individuen und Gruppen verwickelt, die sich verzweifelt an die Identitäten, Rollen und Funktionen klammern, welche die Industrie für sie moduliert hat, als auch Individuen und Gruppen, die in Bezug auf dieselben Modulierungen in einen radikalen Entsubjektivierungsprozess eingetreten sind. Es gibt konservative Handlungs- und Sprechweisen ebenso wie andere, erneuernde; bald verteilen sie sich auf verschiedene Individuen und Gruppen, bald durchziehen sie ein und dasselbe Individuum bzw. ein und dieselbe Gruppe.
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