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Elles se réunissent dans des villes différentes selon les circonstances, dans un large espace comptant Neuenburg, Breisach etc. comme, par exemple, les tanneurs de Sélestat (1512), les chaussetiers de Strasbourg (1605), tous les métiers de Breisach.
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seit der Epoche der Karolinger entwickelt. Befeuert von der gesellschaftlichen Nachfrage der die großen Handelsachsen markierenden Städte, setzte seit dem 12. Jahrhundert eine Intensivierung von Handel und Handwerk ein, in deren Zuge die in Zünften oder Korporationen zusammengefassten Metiers immer stärker alle Tätigkeiten organisierten und regelten, die mit der Herstellung und dem Verkauf jener zahlreichen Produkte verbunden waren, die einer lokalen oder weiter entfernten Bevölkerung angeboten wurden. Für die Zeitgenossen war die Arbeit ganz selbstverständlich Teil eines Strebens nach Seelenheil. Jedes Gewerbe (oder Zusammenschlüsse mehrerer Gewerbe) bildete deshalb Bruderschaften aus, in die auf der Basis von Freiwilligkeit (im Prinzip) jene Menschen eintreten konnten, die nach einem besonders ausgeprägten christlichen Lebenswandel strebten. Verbindendes Element der Mitbrüder waren religiöse Beschäftigungen: gemeinsame liturgische Zeremonien, die mitunter in eigenen Kapellen abgehalten wurden, die Verehrung des Schutzheiligen mit zahlreichen Veranstaltungen, vor allem aber Bestattungen, die alle Mitbrüder bei der Feier, dem christlichen Begräbnis und dem Gedächtnisgebet einbezogen. Die Rolle der Bruderschaften erstreckte sich jedoch in einem weiteren Sinne auf alle Formen des Beistands für die Mitbrüder, z. B. im Fall eines Unfalls, einer Witwenschaft, eines Brandschadens, eines Diebstahls usw. Die Beiträge, die jedes Mitglied „in den Bruderschaftskasten“ legte, dienten dazu, die verschiedenen Ausgaben (u. a. Gerichtsgebühren) zu begleichen. Besondere Ereignisse im Jahreslauf boten Gelegenheit, sich zusammenzufinden und als gemeinsame Körperschaft aufzutreten: die jährlichen Versammlungen, die gewöhnlich mit einem geselligen Trinkgelage (die
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