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„Saint Roch, der die Pestkranken heilen konnte, lebte in Montpellier etwa um 1340. Seine Eltern wurden gestorben, als er sehr jung war; er verkaufte alle seine Güte und gab den Armen das Geld, wie Franz von Assisi, und dann pilgerte er nach Rom. Als er in Italien kam, war sie von der Pest verheert. Er begann, den Leuten mit dem Kreuzzeichen zu heilen. Als er wanderte, bekam er die Pest, und er wurde dann von den Leuten, die er geheilt hatte, verjagt. Dieses Erlebnis lehrte ihn, dass die wahre Genesung nicht des Körpers sondern der Seele ist. Um sein Fieber zu lindern und seine Wunde zu waschen, nahm er seine Zuflucht in einem Wald. Um seine irdische Hunger zu erleichtern, stahl der Hund des benachbarten Herrn für ihn jeden Tag Brot seinem Herrn. Herr Gothard wurde von den Machenschaften seines Hundes neugierig gemacht, und verfolgte ihn nach. Er fand Saint Roch und half ihm. Saint Roch heilte und fuhr nach Montpellier weiter. Er wurde verhaftet und ins Gefängnis für 5 Jahre geworfen. In seiner Zelle wurde eine goldene Inschrift gefunden, die sagt, dass die Leute, die zu ruhmvoller Saint Roch beten, von der Pest geheilt werden. Er wurde feierlich beigesetzt. Seither ist die Verehrung von Saint Roch in alle Regionen in Frankreich und Europa anwesend, und er wurde lange als der populärster Heiliger in ländlichen Gebieten betrachtet.“
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“ Saint Roch, who could cure the victims of the plague, lived in Montpellier in about 1340. His parents died when he was very young and he sold all his goods, and following Saint Francis of Assisi’s example gave his money to the poor and left on a pilgrimage to Rome. Italy was ravaged by the plague when he arrived. Roch started to cure the sick with the sign of the cross. By travelling, he contracted the disease himself. He was then chased away by the same people he had cured. This experience made him think that a true cure is not of the body but of the soul. He took refuge in a forest to calm his fever and wash his wounds. To satisfy his earthly hunger, the dog belonging to the neighbouring lord stole bread from his master every day. The lord Gothard, struck by the behaviour of his dog, followed him and discovered Saint Roch and came to his aid. Saint Roch recovered and took the road back to Montpellier. He was arrested and thrown into prison for five years. In his cell was found an inscription in letters of gold saying that all those who prayed to the glorious Saint Roch would be cured of the plague. He was solemnly buried. Since then, the cult of Saint Roch has spread to all parts of France and Europe, Saint Roch being long since considered as the most popular saint in the countryside.”
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