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Die Betrachtung der zur Verfügung stehenden Informationen führt uns darüber hinaus erneut die Notwendigkeit fortgesetzter Wachsamkeit und die Gefahr der Selbstzufriedenheit vor Augen. In dem vorliegenden Bericht werden Warnsignale im Hinblick auf drogenbedingte HIV-Infektionen und drogenbedingte Todesfälle gegeben. Dies soll jedoch weder die enormen Anstrengungen, die europaweit unternommen wurden, um derartige Probleme in Angriff zu nehmen, noch die greifbaren Fortschritte schmälern, die bereits erzielt wurden. Die politischen Entscheidungsträger in Europa mussten zu diesem Zweck schwierige Entscheidungen treffen, denen im Wesentlichen eine sorgfältige Prüfung der vorliegenden Fakten vorausgegangen war. Einem solchen politischen Blickwinkel kann man nur Beifall zollen. In der weltweiten Debatte über das Drogenproblem fehlt es nicht an Rhetorik, wenn es um die Notwendigkeit eines ausgewogenen und faktengestützten Konzepts geht. In Europa hat diese Rhetorik – vielleicht mehr, als irgendwo anders auf der Welt – reale Erfolge gezeitigt. Trotz der Unterschiede zwischen den Mitgliedstaaten bezüglich der Ausprägung ihrer Drogenprobleme und ihrer Maßnahmenschwerpunkte besteht Einigkeit darüber, wie wichtig die gemeinsame Nutzung von Informationen und die Zusammenarbeit sind, um das Angebot an Drogen zu verringern, und darüber, dass Maßnahmen zur Angebotsreduzierung mit Maßnahmen zur Nachfragereduzierung einhergehen müssen. Überdies ist man sich zunehmend einig, dass konkrete Entscheidungen darüber, welche Programme und Maßnahmen dem Interesse der Bürger am besten dienen, sich auf Fakten stützen müssen. Dieser europäische Ansatz manifestiert sich nicht nur in der neuen Europäischen Drogenstrategie, sondern auch in den nationalen Drogenstrategien der Mitgliedstaaten, der stärkeren und einheitlicheren Stimme Europas in dieser Problematik und den Tätigkeiten der EBDD, wenn wir uns bemühen, unseren Teil dazu beizutragen, faktengestützte Entscheidungen auf politischer Ebene zu ermöglichen, indem wir die über die Drogenproblematik in Europa verfügbaren Informationen unvoreingenommen und streng wissenschaftlich analysieren.
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