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Über das Demänovska-Tal geht es das Gerücht, dass es verzaubert ist. Es war sehr lang, die Zackenfelsen zogen sich bis in die Höhe. Der Bach hat geplätschert, als ob man davon die Eingeweiden der Erde gemeldet hätten. Die Menschen flüsterten mit Angst, dass das Tal sei von beiden Seiten durch unterirdische Gänge mit noch ungesehenen Schätzen und mit einem sechsköpfigen Drachen bewacht. Nun sah das ganze Tal als ein verlassener Friedhof aus. Es kam einmal in das Tal ein junger starker Mensch genannt Demian und die Leute beklagten sich vor ihm über die Angst vorm Drachen. Die Neugierde ließ ihm keine Ruhe. Der Schäfer sagte ihm, dass der Drache freitags Morgen an den See kommt und ihn leer trinkt und riet ihm, seinen dritten schrecklichsten Kopf zu enthaupten. Und so ging der Demian in das Tal und sah sich richtig die Löcher an, wo der Monster nestet. Als er ganz nah war, der Drachen spürte ihn und fing an von allen Löchern heiß zu dampfen. Demian zog sich zurück und kehrte ins Dorf zurück. Es vergingen mehrere Tage und der junge Mann kletterte wieder auf die hohen Felsen und erst über den See, wo der Drachen trank, erschien ein riesiger geneigter Felsen. Er sah ihn an und dann kam der erlösende Freitag. Er trug auf seinen Schulter eine große Keule, bereitete sich ein Liegeplatz vor und legte sich ruhig hin. Erst fing an zu dämmern, wisch er sich mit dem Tau und wartete geduldig, wenn man plötzlich ein dumpfes Gelärm unter ihm ertönt und Schwefel-Dämpfe bis zu ihm hoch fliegen. Plötzlich neigte das Monster seine Köpfe in den See hinein und trink das Wasser mit langen Schlucken, er schlurft. Geschickt lehnte sich der Demian in einen losen Felsblock und stürzte ihn auf das mittlere Kopf des Drachen, um es sich zu prellen. Das Monster warf mit seinem Schwanz so wütend herum, dass die umliegenden Felsen stürzten. Demian zerschlage mit der schweren Keule schnell die restlichen Köpfe. Er trat in den unterirdischen Gang ein - und er wurde über den Reichtum, den er dort sah, überrascht. Er setzte sich in den Kopf, dass er keinem erlauben wird, von ihm mitzunehmen und damit die Schönheit des unterirdischen Ganges alle genießen können. Er kehrte in das Dorf zurück und erzählte alles den Menschen. Und dann heiratete er und lebte dort als ein anständiger Mensch. Nach seinem Tod ging es das Gerücht, dass der Demian in einen Drachen verzaubert wurde und bewacht seitdem das Tal. Aus Dankbarkeit zu ihm haben sowohl die Höhle als auch das Dorf als Demianova - Demänova genan
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