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Wer hätte gedacht, dass künstlich hergestellte Fasern, die früher nur aufgrund ihres preislichen Vorteils getragen wurden, heute als Wegbereiter in der Herstellung von Hochleistungskleidung gelten würden? Genau so ist es allerdings gekommen. Und darauf sind INEOS und Dralon unheimlich stolz, und zwar aus verschiedenen Gründen. Männer und Frauen in einem gewissen Alter erinnern sich sicher an Nylon und Acryl. Diese synthetischen Fasern waren in den siebziger Jahren sehr beliebt. Nylon knitterte nicht und es trocknete schneller als Baumwolle. Acryl dagegen war dick und hielt warm. Und beide waren sehr preiswert. Mit der Zeit wurden sie jedoch zu Produkten, die gemieden wurden. Barry Slater, Global Sales Director bei INEOS Nitriles, erinnert sich gut an diese Zeit. „Synthetische Fasern galten als ärmliche Alternative zu natürlichen Fasern”, erklärt er. „Sie leisteten nicht viel und fühlten sich nicht gut an, aber sie hatten ihren eigenen Platz auf dem Markt.” Plötzlich änderte sich etwas. Sie änderten sich. Wie alle Athleten auch arbeiteten sie an ihrer Leistung. „Das ist das Gute an Synthetik,” erklärt Barry. „Da sie künstlich hergestellt wird, kann man tatsächlich mit ihren Eigenschaften spielen. Man kann die Zusammensetzung der Chemikalien anpassen und die Eigenschaften so ändern, dass sie mit natürlichen Fasern Schritt halten können. Und manchmal kann man sie sogar besser machen.” Und genau das tat Dralon, der weltweit größte Hersteller trocken gesponnener Acrylfasern. Und er nutzte INEOS’ Bestände an Acrylnitril, um dies zu erreichen. Dralon und INEOS teilen sich einen Standort in Dormagen, in der Nähe von Köln. Dies macht es für beide Unternehmen leichter, zusammenzuarbeiten. Jeden Tag werden Hunderte von Tonnen Acrylnitril, dem wichtigsten Ausgangsstoff für die Herstellung von Acrylfasern, zu Dralon geleitet, wo seit mehreren Jahren wundervolle Dinge passieren. „In den letzten Jahren wurde ein großer Entwicklungsaufwand betrieben”, erklärt Barry. „Acryl beispielsweise ist jetzt viel weicher. Es war einmal so fest, dass Pullover mit der Zeit Knötchen bildeten. Es wurde viel Arbeit investiert, den Stoff weicher zu machen, damit die Knötchen einfach abfallen.” Das führte dazu, dass Weltklassesportler in der heutigen Zeit sowohl auf Nylon- als auch Acrylkleidung vertrauen, um ihre Leistung zu steigern. Ein kleines Wunder. Die heutigen Acrylstoffe sind clever. Wenn Ihnen kalt ist, halten sie Sie warm und wenn Ihnen warm ist und Sie schwitzen, helfen sie au
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