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Die Pharisäer versuchten, durch Gesetzlichkeit ihre „Gerechtigkeit“ aufrechtzuerhalten. Alles, was sie taten, beruhte auf Pflicht und Schuldigkeit, ohne jede Freude. Wenn sie scheiterten, modifizierten sie das Gesetz weiter, indem sie Schlupflöcher hinzufügten. Mit der Zeit ging es bei der Erfüllung des Gesetzes gar nicht mehr darum, Gott zu lieben, sondern einen leblosen, unpersönlichen Gesetzes-Kodex zu erfüllen. So entstand eine kalte, freudlose Gruppe von Leitern, die ständig ihre eigenen Spuren verwischten, indem sie andere verurteilten. Und es entstand eine gebrochene, verzweifelte Gemeinschaft von Menschen, die den ihnen auferlegten Gesetzen nie gerecht werden konnten.
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