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Toutefois, la chambre a estimé qu'il convenait de distinguer entre, d'une part, la nécessité éventuelle de tenir compte de toute définition explicite donnée dans la description pour interpréter un terme de la revendication et, d'autre part, la tentative de se baser sur l'art.
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In T 932/99 claim 1 was directed to a product per se. The claim defined only the structure of a membrane as such, independently from its installation in an apparatus for gas separation. The board pointed out that, for this reason, the indication in the claim "capable of separating oxygen from oxygen‑containing gaseous mixture" merely served the purpose of defining a capability of the claimed membrane, without imparting any limitations on any actual use of the structure claimed. The respondents had argued that, if claim 1 was interpreted in the light of the description, those limitations would be apparent. However, the board held that a distinction had to be drawn between, on the one hand, the fact that it might be necessary to take into account any explicit definition as given in the description for interpreting a claim's term and, on the other hand, the attempt to use Art. 69 EPC 1973 as a basis for reading limitations derived from the description into claims in order to avoid objections based on lack of novelty or inventive step. The latter approach to interpretation, whereby features mentioned only in the description were read into claim 1 as necessary limitations, was incompatible with the Convention (T 1208/97; see also T 945/99, T 2049/07).
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In der Sache T 932/99 war Anspruch 1 auf ein Erzeugnis als solches gerichtet. Der Anspruch definierte lediglich die Struktur einer Membran als solcher unabhängig von ihrem Einbau in eine Vorrichtung zur Gastrennung. Die Kammer wies darauf hin, dass die im Anspruch enthaltene Angabe "geeignet zur Trennung von Sauerstoff aus einem sauerstoffhaltigen Gasgemisch" aus diesem Grund lediglich dazu diene, eine Eignung der beanspruchten Membran zu definieren, ohne irgendwelche Einschränkungen beim tatsächlichen Einsatz der beanspruchten Struktur anzugeben. Die Beschwerdegegner hatten argumentiert, dass diese Einschränkungen offensichtlich würden, wenn Anspruch 1 im Lichte der Beschreibung ausgelegt würde. Dagegen befand die Kammer, dass unterschieden werden müsse zwischen der Tatsache, dass es erforderlich sein könnte, eine in der Beschreibung enthaltene explizite Definition zur Auslegung eines im Anspruch enthaltenen Begriffs heranzuziehen, und dem Versuch, Art. 69 EPÜ 1973 als Grundlage für das Hineinlesen von Einschränkungen aus der Beschreibung in die Ansprüche zu verwenden, um Einwände mangelnder Neuheit oder mangelnder erfinderischer Tätigkeit zu vermeiden. Das zweite Auslegungsverfahren, bei dem nur in der Beschreibung genannte Merkmale als notwendige Einschränkungen in den Anspruch 1 hineingelesen würden, sei nicht mit dem Übereinkommen vereinbar (T 1208/97; s. auch T 945/99, T 2049/07).
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