bones – -Translation – Keybot Dictionary

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Keybot 14 Results  www.qcplannedgiving.ca
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But for all of you who like their art a bit eerier: the crypt beneath the St. Pancras church, where the bones of 557 Londoners lie at rest under atmospheric vaults, has also been used as a gallery since 2002.
Herrlich obskur ist Viktor Wynd Fine Art, eine Mischung aus Wunderkammer, Kuriositätenkabinett und Galerie. Und wer es noch etwas seltsamer mag: in der Krypta unter der St. Pancras Kirche ruhen nicht nur die Gebeine von 557 Londonern. Seit 2002 werden die atmosphärischen Gewölbe auch als Galerie genutzt.
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She works with materials and techniques that carry "typically female" connotations: she weaves and sews with needle and silk thread. Lin Tianmiao became known for her everyday objects enmeshed in cotton thread. At the OCMA, her work All the Same (2011) is on view-a memento mori of wrapped skulls and bones.
Als einer der ersten chinesischen Künstlerinnen gelang Lin Tianmiao bereits in den 1980er Jahren der internationale Durchbruch. Sie arbeitet mit "typisch weiblich" konnotierten Materialien und Techniken: Mit Seide und Nadeln webt und näht sie. Bekannt wurde Lin Tianmiao mit in Baumwollfäden eingesponnenen Alltagsobjekten. Im OCMA ist nun ihre Arbeit All the Same (2011) zu sehen - ein Memento Mori, für das sie Totenköpfe und Knochen umwickelt hat.
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The sculptor Nelson Felix does not only work with classic materials such as marble, steel, and bronze. Bones, live plants, and even trees can also be components of his sculptures. The artist, born in Rio de Janeiro in 1952, combines formal precision with poetic beauty.
Der Bildhauer Nelson Felix arbeitet nicht nur mit klassischen Materialien wie Marmor, Stahl oder Bronze. Auch Knochen, lebende Pflanzen und sogar ganze Bäume können zu Bestandteilen seiner Skulpturen werden. Dabei verbindet der 1952 in Rio de Janeiro geborene Künstler formale Präzision mit poetischer Schönheit. Jetzt widmet ihm die Pinacoteca do Estado de São Paulo, unterstützt von der Deutschen Bank, die erste große Retrospektive. Die OOCO betitelte Schau dokumentiert die große Vielfalt seines Werks. Sie umfasst neben raumgreifenden Skulpturen auch Installationen, Fotografien und Videos, darunter zahlreiche Werke, die speziell für diese Ausstellung entstanden sind.
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His painting Clash (2010), for instance, depicts the violet collision of a man and a woman during which the heads of both burst open. The flesh of the two monumental naked figures hangs in shreds, the bones are exposed.
Ein Schlag ins Gesicht von Minimalismus und kühl kalkulierter Konzeptkunst – Exzess statt less is more. Jakub Julian Ziolkowskis grotesker Bilderkosmos quillt schier über von Totenschädeln, Blüten, Zauberzylindern. Der Maler lässt Armeen von Miniatursoldaten und Käfern aufmarschieren, Spinnweben und andere Geflechte überziehen ganze Leinwände. Ziolkowskis Werke gleichen Biotopen, in denen die Motive ein befremdliches Eigenleben führen. Körper verlieren ihre Form, verschmelzen miteinander oder kehren ihr Innerstes nach Außen. Sein Gemälde Clash (2010) zeigt den gewaltsamen Zusammenprall eines Mannes mit einer Frau, bei dem ihre Köpfe zerplatzen. Das Fleisch der beiden monumentalen nackten Figuren hängt in Fetzen und gibt den Blick auf die Knochen frei. Der Kampf der Geschlechter wie aus einem Splatterfilm.
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In 2004, ten years after the genocide in Rwanda, he documented the remaining evidence of the crime: landscapes with mass graves, mortuaries, churches whose floors were still covered in the victims' bones and clothing.
2004-05 porträtiert Hugo für das Projekt Looking aside Menschen, von denen wir gerne den Blick abwenden. Es sind an monumentale Passbilder erinnernde Studioaufnahmen von Alten, Blinden, Albinos. Als "weißhäutige Schwarze" werden sie in Afrika häufig diskriminiert und sogar verfolgt. Ein Bildnis des Fotografen ist Teil der Serie, denn Hugo betrachtet auch sich selbst als Außenseiter: "Afrika ist meine Heimat, doch ich bin weiß. Ich fühle mich als Afrikaner, aber wenn du irgendjemanden in Südafrika fragst, ob ich Afrikaner bin, wird er das höchstwahrscheinlich verneinen. Ich passe nicht in die soziale Topografie meines Landes und das hat mich dazu angetrieben Fotograf zu werden." Nach einer kurzen Zeit als Fotojournalist wird Hugo klar, dass er als fast 2 Meter großer, weißer Mann in vielen Situationen eine Präsenz mitbringt, die es unmöglich macht, sich als "neutraler Beobachter" im Hintergrund zu halten. Zugleich erscheinen ihm der Akt des Fotografierens und die damit einhergehenden Machtverhältnisse immer zweifelhafter. Das gebrochene Verhältnis zur Fotografie, das Nachdenken über die Mechanismen dieses Mediums beschäftigen ihn noch heute. Immer wieder betont er, dass er der Fotografie zutiefst misstraut.
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But in Man's work the mythical figure undergoes a radical transformation in which it is splintered into a dynamic composition of organic and geometric forms. Pinions and bones, stars and pentagrams can be detected.
Wie zahlreiche seiner Werke ist auch Victor Mans Glasfenster von der Kunstgeschichte inspiriert. Zephir, der Windgott der Antike, erscheint auf Botticellis berühmtem Gemälde Primavera (Frühling) als unheimliche, in tief blaue Tücher gehüllte Gestalt. Victor Man unterzieht die mythische Figur jedoch einer radikalen Verwandlung und lässt sie in einer dynamischen Komposition aus organischen und geometrischen Formen zersplittern. Schwingen und Knochen sind zu erkennen, Stern und Pentagramm. Angeregt wurde das Werk auch von seinen Erinnerungen an die Glaser und Scherenschleifer, die in seiner Kindheit in Siebenbürgen noch über Land zogen. Die Verbindung von Malereigeschichte und autobiographischen Erlebnissen ist prägend für das Werk von Victor Man, der gerade auch in Okwui Enwezors Ausstellung All The World's Futures auf der Venedig Biennale vertreten ist.
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During this same period, she developed her sculptures called "paléokrystalos," painted birds' bones that she cast in synthetic resin like archeological finds, mounted on spinning motors, and illuminated.
Doch erneut wird das Leben der "Maler-Prinzessin", wie sie die Kritiker gerne nennen, von einer Katastrophe überschattet, die auch ihr Werk radikal verändert. Im Juli 1958 wird bei einem Staatstreich im Irak die haschemitische Monarchie gestürzt und die gesamte Familie von Prinz Zeid Al-Hussein umgebracht. Er und seine Frau entgehen nur durch einen Zufall dem Tod. Zeids Welt bricht zusammen, für Jahre hört sie auf zu malen. Als sie Mitte der 1960er-Jahre wieder künstlerisch zu arbeiten beginnt, kehrt sie zur Figuration zurück. Es entstehen vor allem Porträts verstorbener Familienmitglieder und ihrer engsten Freunde - melancholische Gesichter mit riesigen Augen, die dem Betrachter durch den Raum zu folgen scheinen. Es sind geisterhafte Gestalten, die an altägyptische Mumienporträts erinnern und eine geradezu magische Präsenz besitzen. Zur selben Zeit entwickelt sie ihre "Paléokrystalos" genannten Skulpturen - bemalte Vogelknochen, die sie wie archäologische Funde in Kunstharz eingießt, auf Drehscheiben installiert und mit Licht anstrahlt. Auch in ihrem Spätwerk bleibt Zeid experimentell.
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In the woods of upstate New York, a group of women discovers a brightly colored skeleton. Attached to the bones is genetic material that turns out to be both plant and human. Sporelike, it penetrates the women's bodies and a process of transformation begins.
Woolfalks Video The Institute of Empathy (2013) zeigt die Entstehung der Empathics. In den Wäldern von Upstate New York entdeckt eine Gruppe von Frauen ein bunt schillerndes Skelett. An den Knochen haftet genetisches Material, das sowohl pflanzlicher als auch menschlicher Herkunft ist. Wie Sporen dringt es in die Körper der Frauen ein und der Transformationsprozess beginnt. Doch mittlerweile sind diese Botschafterinnen einer zukünftigen Harmonie zu Geschäftsfrauen mutiert. "Die Empathics sind Chimären und können deshalb auch die Grenzen zwischen den Spezies überschreiten, rassische und ethnische Identitäten verschmelzen und sich mühelos zwischen den menschlichen Kulturen bewegen. Mit ChimaTEK möchte ich erforschen, was passieren würde, wenn man diesen langwierigen Prozess einer genetischen und kulturellen Umwandlung vereinfacht und in Form einer Serie von Lifestyle-Produkten zum Kauf anbietet. Der Titel meiner aktuellen Ausstellung im Chrysler Museum of Art lautet dann auch ChimaTEK: Life Products. Sie stellt die Produktpalette von ChimaTEK vor. Dank dieser Technologien können die Konsumenten ihre eigene Identität remixen und manipulieren."
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In Man's window piece, however, the mythological figure undergoes a radical transformation in which it's splintered into a dynamic composition of organic and geometric forms. Pinions and bones, stars and pentagrams can be detected as light rays shine through the image.
Es scheint als beträte man eine Kapelle: Den Auftakt zu Victor Mans Ausstellung in der Deutsche Bank KunstHalle bildet ein Bleiglasfenster, durch das blaugrünes Licht in den dämmerigen Ausstellungsraum fällt. Es könnte einen dunklen Engel zeigen - oder Zephir, den antiken Windgott, dem auch die Schau ihren Titel verdankt. Schon auf Botticellis berühmtem Gemälde Primavera (Frühling) aus dem 15. Jahrhundert ist der Gott der milden Westwinde als unheimliche, in tief blaue Tücher gehüllte Figur zu sehen, die mit geblähten Backen nach der Nymphe Chloris greift. Auf Mans Fenster erfährt diese mythische Figur jedoch eine radikale Verwandlung. Er lässt die Gestalt in eine dynamische Komposition aus organischen und geometrischen Formen zersplittern. Schwingen und Knochen sind zu erkennen, Stern und Pentagramm, Strahlen fallen ins Bild. Inspiriert ist die Arbeit von den über Land ziehenden Glasern und Scherenschleifern, die Victor Man als Kind in Siebenbürgen noch selbst erlebte. So ist dann auch eine ihrer typischen Kiepen, in denen sie ihr Handwerkszeug transportierten, auf dem Bild zu sehen.
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He also photographs in places of unimaginable horror. In 2004, ten years after the genocide in Rwanda, Hugo documented its traces: landscapes with mass graves, ossuaries, churches whose floors are still covered by the bones and clothes of victims.
Es sind Aufnahmen von Außenseitern, die Pieter Hugo berühmt gemacht haben: Zu Beginn seiner Karriere porträtiert der südafrikanische Fotograf Schausteller, die mit Hyänen durch Nigeria ziehen. Seine Bilder verleihen den Männern und ihren furchteinflößenden Tieren eine unglaubliche, fast skulpturale Präsenz. Ebenso surreal wirken die Porträts von Darstellern aus Nollywood-Filmen, mit denen der 1976 geborene Künstler auch in der Sammlung Deutsche Bank vertreten ist. Als Teufel, Zombies oder schwerbewaffnete Gangster verkleidet, posieren die Schauspieler der nigerianischen Traumfabrik mitten im Alltagsleben. Dann wendet sich Hugo dem realen Horror zu. Auf einer riesigen Müllkippe in Ghana fotografiert er Jungen, die aus dem Westen importierten Elektroschrott zertrümmern, um an die darin enthaltenen Metalle zu kommen. Stolz stehen seine Protagonisten in postapokalyptischen Landschaften, zwischen lodernden Flammen und dunklem Qualm. Er fotografiert selbst dort, wo das Grauen kaum vorstellbar ist. Zehn Jahre nach dem Völkermord in Ruanda dokumentiert Hugo 2004 dessen Spuren: Landschaften mit Massengräbern, Beinhäuser, Kirchen, deren Fußböden noch immer mit den Knochen und Kleidungsstücken der Opfer bedeckt sind. All' seine Aufnahmen kommen ohne jede dramatische Zuspitzung aus - und brennen sich tief ins Gedächtnis des Betrachters ein.
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The melancholy faces with the oversized eyes that seem to follow the viewer have something ghostly about them. During this same period, she developed her Paléokrystalos, painted turkey and chicken bones that she cast in synthetic resin like archeological finds.
Im Juli 1958 wird beim Staatsstreich im Irak die gesamte Familie von Prinz Zeid Al-Hussein ermordet. Er und seine Frau entgehen dem Tod nur durch einen Zufall. Sie müssen die Botschaft verlassen und in ein kleines Londoner Apartment ziehen. Für Fahrelnissa Zeid bricht eine Welt zusammen. Ihr letztes abstraktes Bild von 1958 heißt Nightmare und gleicht einem See aus Blut. Sie hört für etliche Jahre mit der Malerei auf. Als sie Mitte der 1960er-Jahre wieder damit beginnt, entstehen vor allem Porträts ihrer verstorbenen Familie und ihrer engsten Freunde aus der Vergangenheit. Die melancholischen Gesichter mit übergroßen Augen, die dem Betrachter durch den Raum zu folgen scheinen, haben etwas Geisterhaftes. Zur selben Zeit entwickelt sie ihre Paléokrystalos, bemalte Knochen von Truthähnen und Hühnern, die sie wie archäologische Funde in Kunstharz eingießt. Hatte Zeid in den 1950er-Jahren Steine bemalt und als Kontrapunkte zu den abstrakten Bildern im Raum platziert, begleiten nun die Knochen ihre Porträts. "Sie wurden auf Drehscheiben installiert", erzählt Oikonomopoulos, "und aus unterschiedlichen Richtungen beleuchtet, sodass sie starke Lichteffekte im ganzen Raum erzeugten. Man kann sich die Skulpturen mit den Porträts als Environment vorstellen." Auch Zeids Wohnzimmer in ihrem Haus im jordanischen Amman, wohin sie 1975 nach dem Tod ihres Mannes zieht und noch fast zwei Jahrzehnte lang eine private Kunstschule unterhält, gleicht einer überbordenden Installation, in der sich Porträts, abstrakte Bilder und Skulpturen zu einem Gesamtkunstwerk verbinden.
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The melancholy faces with the oversized eyes that seem to follow the viewer have something ghostly about them. During this same period, she developed her Paléokrystalos, painted turkey and chicken bones that she cast in synthetic resin like archeological finds.
Im Juli 1958 wird beim Staatsstreich im Irak die gesamte Familie von Prinz Zeid Al-Hussein ermordet. Er und seine Frau entgehen dem Tod nur durch einen Zufall. Sie müssen die Botschaft verlassen und in ein kleines Londoner Apartment ziehen. Für Fahrelnissa Zeid bricht eine Welt zusammen. Ihr letztes abstraktes Bild von 1958 heißt Nightmare und gleicht einem See aus Blut. Sie hört für etliche Jahre mit der Malerei auf. Als sie Mitte der 1960er-Jahre wieder damit beginnt, entstehen vor allem Porträts ihrer verstorbenen Familie und ihrer engsten Freunde aus der Vergangenheit. Die melancholischen Gesichter mit übergroßen Augen, die dem Betrachter durch den Raum zu folgen scheinen, haben etwas Geisterhaftes. Zur selben Zeit entwickelt sie ihre Paléokrystalos, bemalte Knochen von Truthähnen und Hühnern, die sie wie archäologische Funde in Kunstharz eingießt. Hatte Zeid in den 1950er-Jahren Steine bemalt und als Kontrapunkte zu den abstrakten Bildern im Raum platziert, begleiten nun die Knochen ihre Porträts. "Sie wurden auf Drehscheiben installiert", erzählt Oikonomopoulos, "und aus unterschiedlichen Richtungen beleuchtet, sodass sie starke Lichteffekte im ganzen Raum erzeugten. Man kann sich die Skulpturen mit den Porträts als Environment vorstellen." Auch Zeids Wohnzimmer in ihrem Haus im jordanischen Amman, wohin sie 1975 nach dem Tod ihres Mannes zieht und noch fast zwei Jahrzehnte lang eine private Kunstschule unterhält, gleicht einer überbordenden Installation, in der sich Porträts, abstrakte Bilder und Skulpturen zu einem Gesamtkunstwerk verbinden.
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From an early age, medical books and their disturbing illustrations enlightened him as to what actually lies beneath the skin. And so his paintings often depict bones, muscles, and veins; this view into the body’s interior also evinces a profound doubt in consumerist society and its flawless surfaces.
Der Körper ist Ziolkowskis zentrales Thema – kein Wunder, ist er doch der Sohn eines Ärztepaares. Medizinische Bücher mit ihren verstörenden Abbildungen haben ihm schon früh vor Augen geführt, was sich unter der Haut abspielt. Und so zeigt er auf seinen Bildern immer wieder Knochen, Muskeln, Arterien. Der Blick ins Innere des Körpers zeugt auch von massiven Zweifeln an der Konsumgesellschaft mit ihren makellose Oberflächen. In Zeiten von computergenerierter Perfektion, Botox-gestraffter Haut und dem Wahn ewiger Jugend zeigt er, was unter dem Waschbrettbauch, in den Eingeweiden, vor sich geht. Immer wieder thematisiert er das Organische, den Kreislauf des Lebens, Tod und Verfall. Doch die Auseinandersetzung mit diesen grundlegenden Fragen der menschlichen Existenz erfolgt mit einem makaberen Humor, der schon die mittelalterlichen Totentänze auszeichnete. So windet sich auf Oesophagus (2008) – das Gemälde verdankt seinen Titel dem medizinischen Fachterminus für Speiseröhre – eine riesige Schlange. Das Tier gleicht einem verschlungenen Darm, der auf ganzer Länge mit Köpfen, Gliedmaßen und seltsamen Organen angefüllt ist. Schauplatz der in psychedelischen Grün-, Lila und Gelb-Tönen gehaltenen Szene ist eine mit Fischen, Flaschen und umherkrabbelnden Zungen übersäte Wiese, an deren Horizont eine Armada Zigaretten rauchender Vulkane aufragt. Ein völlig absurdes Szenario – naive Sonntagsmalerei auf LSD.
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In a self-portrait from 2008, one sees the artist as a skeleton wearing glasses, with a lit cigarette hanging from the corner of his mouth. A tangle of white arteries winds around the bones, while plants are sprouting out everywhere: death and decay form the basis for the proliferation of new life.
Auf einem 2008 entstandenen Selbstporträt sieht man den Künstler als bebrilltes Skelett mit qualmender Kippe im Mundwinkel. Ein Gewirr aus weißen Arterien durchzieht das Knochengerüst, überall sprießen Pflanzen: Tod und Zerfall schaffen die Grundlage für neues, wucherndes Leben. Der Kopf erscheint besonders fruchtbar zu sein – hier grünt es am stärksten. Ein rotes Objekt, das aus dem Gras hervorlugt, erinnert an einen Fliegenpilz, dessen Wirkstoffe schon den Schamanen als Halluzinogen dienten. Er komme allerdings, versichert Ziolkowski in einem Interview mit dem amerikanischen Modemagazin W, bei seiner Arbeit ganz ohne solche Stimulanzien aus. Ebenso verzichtet er auf vorbereitende Skizzen oder Fotovorlagen und setzt ganz allein auf die Kraft seiner Imagination. Eine Methode, die an die Écriture automatique der Surrealisten denken lässt. Chaotisch und intuitiv – so beschreibt er den Entstehungsprozess seiner bizarren Visionen. Kunst zu machen sei für ihn zwar keine Therapie, doch führe die Arbeit schon zu einer "emotionalen Durchlüftung" des eigenen Kopfes. "Malerei ist eine verrückte Maschine, die sich selbst antreibt", erklärt der Künstler. "Und je schneller sie wird, desto unberechenbarer werden die Entscheidungen und unkonventioneller die Ergebnisse."