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Die Zahl der kokainbedingten Todesfälle ist der EBDD zufolge ein „gravierendes und möglicherweise nicht ausreichend dokumentiertes“ Problem. Kokaingebrauch ist bei Opiatkonsumenten weit verbreitet und oft wird bei einer Überdosierung mit Opiaten auch das Vorhandensein von Kokain festgestellt. Schätzungen zufolge spielt Kokain in etwa 10% aller drogenbedingten Todesfälle eine „entscheidende Rolle“ (die Zahlen bewegen sich je nach Land zwischen 1% und 15%). Dem Bericht zufolge könnte dies bedeuten, dass es auf EU-Ebene jährlich zu mehreren Hundert kokainbedingten Todesfällen kommt. Allein auf den Kokainkonsum zurückzuführende Todesfälle sind jedoch selten, obwohl befürchtet wird, dass die Droge potenziell kardiovaskuläre Probleme verschlimmert.
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