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Bei der Standortsuche stießen die Architekten auf einen schlecht ausgelasteten Parkplatz am Rande des Grüngürtels. Das Gebäude wurde unmittelbar an die Haupterschließungsstraße gerückt. Aus der Lage entwickelten die Architekten das bauliche Konzept: Weinberg und Gebäude verschmolzen zu einer lapidaren Form. Der Hang des Weinbergs mit den Außenmaßen 50 x 30 m steigt von 3 m über Gelände im Grüngürtel bis auf eine Höhe von 10 m über der Straße an. Im Erdgeschoss befinden sich die Verkaufs-, Betriebs- und Lagerflächen der Weinhandlung. Die Ausstellungsräume und ein Vortragssaal liegen in einem Galeriegeschoss entlang der Straße. Für das Umfeld ist das Projekt ein Gewinn: Der Weinberg schützt den Grünbereich vor den Emissionen der Straße. Der Zugang aus dem Wohngebiet zum Grüngürtel wurde verbessert.
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