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Als erstes sichtbares Zeichen für die Wiederbelebung des fast untergegangenen Stadtteils bezog die IBA in ihrem Gründungsjahr 2000 das frisch sanierte frühere Beamtenwohnhaus. Schon ein Jahr zuvor, 1999, rief die IBA-Vorbereitungsgesellschaft gemeinsam mit der Stadt Großräschen zu einem internationalen Architekturwettbewerb für ein Informationszentrum am künftigen Ilse-See auf. Aus 74 Entwürfen ging die Idee des Architekten Ferdinand Heide aus Frankfurt/Main als siegreich hervor. Sein Plan sah eine Promenade mit drei Einzelgebäuden vor – die 270 Meter langen IBA-Terrassen. Für diese mussten ein Bauherr gefunden, eine Finanzierungsstrategie und ein Betreiberkonzept entwickelt werden. Gemeinsam mit der Stadt und der Wirtschaftsentwicklungs- und Qualifizierungsgesellschaft mbH (WEQUA) in Lauchhammer wurde die Bau- und Betreibergesellschaft IBA-Terrassen mbH gegründet, die für die Errichtung und bis 2007 auch für den Betrieb der Terrassen zuständig war, bevor die IBA selbst diese Aufgabe übernahm. Innerhalb von nur einem Jahr wurde der Bau schließlich für 3,9 Millionen Euro realisiert, von denen drei Viertel aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) stammen und ein Viertel aus Mitteln des sogenannten Verwaltungsabkommens von
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