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Interiginöse Bereiche: diese umfassen die Leisten, die Axillen und die submammären Regionen. Im Bereich der Axillen ist die Wirkstoffabsorption etwa dreimal höher als am Unterarm und etwa zehnmal höher als an den Fußsohlen. Okklusion, entweder im Bereich natürlicher Hautfalten oder durch einen Verband (z.B. Hydrokolloidverband), kann die Wirkstoffabsorption bis auf das Zehnfache erhöhen. Auch die Haut unter Windeln wird als intertriginöser Bereich angesehen, nicht nur weil die Leisten miteingeschlossen sind, sondern weil die Penetration und Absorption aktiver Wirkstoffe unter Okklusionsbedingungen höher sind. Diese Körperareale sind für die Entwicklung einer glukokortikosteroid-induzierten Hautatrophie anfälliger. Aus diesem Grund sollten hier geringer wirksame Kortikosteroide wie Hydrokortison oder Desonid eingesetzt werden.
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