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At the very latest since his nomination for the Turner Prize in 1994, Doig has counted among the true international stars of contemporary art, even if he prefers to work in quiet reclusion, in contrast to his Young British Artist colleagues. This is why he moved from London to Trinidad two years ago, where he had already spent a part of his childhood.
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Indem Doig all diese Elemente kombiniert und ihnen dennoch seine eigene, unverwechselbare Handschrift aufprägt, ist er zum Paradebeispiel eines Malers in Folge der Postmoderne geworden, der die Geschichte als materialreichen Fundus für seine Sicht der Wirklichkeit nutzt. Schon 1991 war er für den britischen Whitechapel Award nominiert, es folgten Ausstellungen in der Victoria Miro Gallery und in der Berliner Galerie Contemporary Fine Arts. Spätestens seit seiner Nominierung für den Turner Prize 1994 zählt Doig zu den absoluten Weltstars innerhalb der zeitgenössischen Kunst, auch wenn er anders als seine Kollegen der Young British Artists viel lieber zurückgezogen und im Stillen arbeitet. Aus diesem Grund ist er vor zwei Jahren von London nach Trinidad übergesiedelt, wo er bereits einen Teil seiner Kindheit verbrachte. Offenbar hat das neue Umfeld auch Auswirkungen auf die Rezeption seiner Gemälde: Schon wird er mit einem Aussteiger wie Paul Gauguin verglichen, werden Doigs aktuelle Bilder als Rückkehr zu Idylle und Exotik interpretiert. Dieses Urteil dürfte schnell wieder revidiert sein, sobald die ersten Surfer aus München auf einem der kommenden Gemälde zu sehen sind. Denn bei aller Liebe zu fernen Welten ist Doig immer auch sehr zeitgemäß, eher im HipHop von Heute als im Revival des Fin-de-Siecle beheimatet, wie sich im Gespräch schnell herausstellt.
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