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Der ehemalige Direktor des Rechtsdienstes des Rates der EU, Professor Jean-Paul Jacqué, erläuterte in seinem Referat die Neuerungen, die der Lissabonner Vertrag gebracht hat. Die wichtigsten dürften die Stärkung des Europäischen Parlaments (EP) durch erweiterte Kompetenzen sowie die weitgehende Verdrängung des Prinzips der Einstimmigkeit durch das qualifizierte Mehr bei Abstimmungen im EU-Rat sein. Die Europarechtsprofessorin Christine Kaddous von der Universität Genf befasste sich in ihrem Referat mit den Neuerungen im Bereich der EU-Aussenpolitik, die auch für die Schweiz von besonderer Bedeutung sind. So hat die Schweiz zwei neue Ansprechpartner in Brüssel, den Präsidenten des Europäischen Rates, Herman Van Rompuy, und die Hohe Vertreterin der EU für Aussen- und Sicherheitspolitik Catherine Ashton.
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