foutent – -Translation – Keybot Dictionary

Spacer TTN Translation Network TTN TTN Login Deutsch Français Spacer Help
Source Languages Target Languages
Keybot 2 Results  eipcp.net
  Abdoulah Bensaid: « C’...  
Et il y a une expression dans ces quartiers-là qui dit « tenir les murs » : quand les jeunes font rien du tout, on dit que justement ils tiennent les murs – voilà l’expression, qui est devenu courante. Et on dit souvent que ces jeunes qui tiennent les murs sont ceux qui foutent un peu le bordel et tout çà, pour les gros raccourcis.
Im Grunde handelt es sich um ein Wortspiel und eben um eine Anspielung auf Rousseau. Allerdings spielt der Slogan „die Musik macht die Mauern sanfter“ auch darauf an, dass viele der unserer Vereinsmitglieder aus sogenannten „sensiblen Vierteln“ stammen. Und in diesen Vierteln gibt es den Ausdruck: „die Mauern halten“ (tenir les murs). Wenn Jugendliche überhaupt nichts tun, dann sagt man, sie „halten die Mauern“ – das ist eine geläufige Redewendung. Und oft wird gesagt, dass diese Jugendlichen, die „die Mauern halten“, auch diejenigen sind, die Unruhe und dergleichen stiften, um es stark verkürzt auszudrücken. Also ja, in erster Linie wollten wir uns auf Rousseau beziehen. Und dann wollten wir auch darauf hinweisen, dass durch Kunst, durch Musik oder eben auch durch soziale Verbindungen bestimmte Menschen in manchen Dingen sanfter werden können.
  Gin Müller: Transversal...  
Bien entendu, les théories de Negri et Hardt sont messianiques jusqu'à un certain point, presque chrétiennes, mais néanmoins : de la théorie avec de l'esprit est ce dont les âmes désillusionnées ont besoin de temps à autre. d'activistes publix se foutent du bavardage théorique.
For me, a theory and theater enthusiast, the terms "empire" and "multitude" that Negri Hardt sound in the new analysis hit sparkle with hope, just like Deleuze/Guattari's transversal lines, but also a certain desirable theatrical pathos, which is certainly capable of grooving. Although good music/analysis by itself is not a guideline for action, it changes the tone and makes us more conscious of what is being played. Of course, Negri and Hardt's theories are messianic, to a certain extent, almost Christian, but nevertheless: theory with spirit is what disillusioned souls need from time to time. For many of the PublixTheatre activists, though, theory grumbles leave them completely cold; know-it-all theory just creates hierarchies. Maybe the term "empire" is attractive, because it has something to do with Star Wars, Yoda and the Rebels. The rhetoric of intellectualist debates plays no role in it. Peculiar class structures and prejudices naturally permeate the left-wing battlefield as well. Reservations that are partly justified are consolidated in properly separated discussion forums. Different worlds of term and image production collide all too often or bounce off one another. Separation is basically important, isolation altogether modern, solidarity in critique is usually a secondary matter. And the question is posed often enough: is that the multitude? Who even wants to keep seeking forms of action and appropriate representations and to think about possibilities of agency, sitting at meetings for hours?
Die Begriffe "Empire" und "Multitude", die Negri Hardt im neuen Analysehit ertönen lassen, versprühen für mich, die Theorie- und Theaterbegeisterte, genauso wie Deleuze/Guattaris Transversalzüge, Hoffnung, aber auch ein gewisses begehrenswertes theatrales Pathos, das durchaus grooven kann. Gute Musik/Analyse ist noch keine Anleitung zur Handlung, aber sie verändert den Ton und macht das Spiel bewusster. Natürlich sind Negris und Hardts Theorien bedingt messianisch, fast christlich, aber trotzdem: Theorie mit spirit, das braucht die ernüchterte Seele auch einmal. Vielen der VolxAktivistInnen ist Theoriegesudere allerdings wurscht, das Besserwissen mit Theorie schaffe allenfalls Hierarchien. Der Begriff "Empire" ist vielleicht deswegen attraktiv, weil er etwas mit Star Wars, Yoda and the Rebels zu tun hat. Intellektuellenstreitrhetorik spielt da keine Rolle. Seltsame Klassengebilde und Vorurteile durchziehen natürlich auch das linke Schlachtfeld. Brav getrennt auf den verschiedenen Diskussionsforen verfestigen sich die z.T. berechtigten Berührungsängste. Unterschiedliche Begriffs- und Bilderproduktionswelten prallen allzu oft gegeneinander oder aneinander ab. Abgrenzung ist grundsätzlich wichtig, Vereinzelung überhaupt modern, um solidarische Kritik geht es meist erst zweitrangig. Und oft genug fragt man sich: Ist das die Multitude? Wer will noch nach Aktions- und geeigneten Darstellungsformen suchen und über politische Handlungsfähigkeit nachdenken, stundenlang auf Plena sitzen?