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Aufgrund von Meldungen aus der EU hatte das BAG am 15. September 1999 die Kantonalen Laboratorien ersucht, die Kontrollen von frischen Wildpilzen aus Osteuropa zu verstärken. Die nun vorliegenden Messungen zeigen, dass der Semmelstoppelpilz (Hydnum repandum) stärker als andere Pilze mit Cäsium-137 belastet ist. Von den 120 durch die Kantonalen Laboratorien untersuchten Wildpilzproben überschritten 9 Proben Semmelstoppelpilze den Toleranzwert von 600 Becquerel pro Kilogramm Frischware, 6 dieser Proben überschritten auch den Grenzwert von 1250 Bq/kg. 3 Proben Pfifferlinge mussten ebenfalls beanstandet werden. Diese Chargen wurden sofort für den Konsum gesperrt. Bei den übrigen untersuchten Proben (Pfifferlinge, Steinpilze, Totentrompeten und Morcheln) wurden weder Überschreitungen des Toleranz- noch des Grenzwertes festgestellt.
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