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Gute Schneedeckenstabilität - Es sind kaum Schwachschichten vorhanden und im Profil nicht erkennbar. Die Schneedecke ist gut verfestigt. An der Schneedeckenbasis kann ein Fundament aus Tiefenreif bestehen. Dieses ist aber von einer dicken tragfähigen Schicht überlagert (z.B. Krusten dicker als 3 cm oder kleine runde Körner mit grosser Härte) und kann durch einen Skifahrer kaum oder nicht ausgelöst werden. Rutschblockresultate der Stufen 5, 6 und 7 sind hier typisch. Zeigen Schneeprofile eine durchwegs kantig aufgebaute Schneedecke, die nicht zur Spannungsübertragung neigt, werden sie ebenfalls als "gut" klassiert, weil im Moment keine Lawinenauslösung möglich ist. Mit beispielsweise einer Neu- oder Triebschneeauflage sind diese Profile dann nach kurzer Zeit als "schwach" zu klassieren. Solche Fälle treten im Hochwinter bei Niederschlägen nach einer langen Schönwetterperiode bevorzugt in den inneralpinen, eher schneearmen Gebieten auf.
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