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Dass man „Arbeit anders denken“ kann, wenn sich die damit verbundenen Produktionsverhältnisse ändern, veranschaulicht Harald Gründl in seinem gleichnamigen Artikel anhand verschiedener Beispiele aus Theorie und Praxis. Neben den Produktionsverhältnissen hat sich auch unser persönliches Verhältnis zur Arbeit im Laufe der Zeit geändert: Warum mittlerweile viele ein ständiges Beschäftigt-Sein einem mußevollen Nichts-Tun vorziehen, erklärt Hans Ulrich Reck in „Breakdown Diagnostics – Getriebeschaden im Arbeitsgefüge“. Auch wenn man schnell den Eindruck gewinnt, dass sich dank Internet und mobilen Gerätschaften Arbeit heutzutage überall erledigt werden könnte, macht der Text von Sarah Dorkenwald deutlich, dass das Büro nicht an Relevanz verliert. Wie Büros heute gestaltet sind, lesen Sie in „Third Places – Neue Arbeitsräume“. Dass Objekte und Möbel, die Büros füllen, ebenfalls anders gedacht werden können, haben Ines Kaag und Desiree Heiss von Bless kürzlich in ihrer Installation „BLESS N° 56 Worker’s Delight“ demonstriert. Die Hintergründe verraten sie in einem Interview.
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