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While South Africa was by far the number one gold producing country in 1970 with over 1,000 tons, followed by Russia with some 200 tons, the picture has fundamentally changed in recent decades. Since 2007, China has been the leading gold mining country, following a comet-like rise: in 1970, China extracted just 1.5 tonnes of gold; in 2014, however, the country was able to produce 450 tons, further expanding its lead over the other top mining countries Australia (250 tons), Russia (245 tons), USA (211 tons) and South Africa (150 tons).
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War Südafrika 1970 mit über 1.000 Tonnen noch Goldförderland Nummer eins, mit weitem Abstand gefolgt von Russland mit gut 200 Tonnen, hat sich in den letzten Jahrzehnten das Bild grundlegend gewandelt: Seit 2007 führt China bei der Goldförderung und hat damit einen kometenhaften Aufstieg vollzogen: Förderte China 1970 gerade mal 1,5 Tonne Gold, konnte es 2014 mit 450 Tonnen seinen Abstand zu den anderen Top-Förderländern Australien (250 Tonnen), Russland (245 Tonnen), USA (211 Tonnen) und Südafrika (150 Tonnen) noch einmal ausbauen. Die Gesamtfördermenge erreichte 2014 mit 3.133 Tonnen einen absoluten Höhepunkt, der den Rekordwert von 3.022 Tonnen im Jahr 2013 noch einmal übertrumpfte. Zum Vergleich: Im Jahr 1980 wurden weltweit gerade mal knapp 1.231 Tonnen Gold gefördert. Allerdings wurden seit 2012 keinerlei neue Goldvorkommen mehr entdeckt, und Experten gehen davon aus, dass mit den heute üblichen Fördermethoden spätestens im Jahr 2032 alle Goldvorkommen ausgeschöpft sein werden. Neben der Förderung gibt es natürlich auch noch das Goldrecycling, das 2014 mit 1.125 Tonnen und 26 Prozent einen geringeren Anteil am Goldangebot ausmachte als im Vorjahr, wo es noch bei 30 Prozent lag. Ebenfalls dynamisch – wenn auch weniger volatil – gestaltet sich die Verwendung des Goldangebotes: 2014 wurde nach wie vor das Gros des Goldes zur Schmuckherstellung genutzt, wobei sich der Anteil am Gesamtgoldangebot von 54 Prozent im Jahr 2013 auf 51 Prozent reduziert hat. Gold als Anlageform – in Barren oder Goldmünzen – hat sich trotz erhöhter Fördermenge 2014 noch einmal im Vergleich zum Vorjahr um 4 Prozent auf 25 Prozent gesteigert. Nahezu unverändert blieb 2014 die industrielle Verwendung von Gold mit 9 Prozent, die Nutzung von Gold zur Erhöhung von staatlichen Reserven erhöhte sich auf 11 Prozent im Vergleich zu 10 Prozent im Vorjahr.
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