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Erstens muss die Schadenempfindlichkeit (Vulnerabilität) der Menschen und Sachwerte gegenüber extremen atmosphärischen und geophysikalischen Ereignissen verringert werden, bevor das Ereignis überhaupt eintritt. Dabei helfen langfristige Strategien, die das Katastrophenrisiko bereits im Vorfeld mindern. Sie umfassen die Flächennutzungsplanung in überschwemmungsgefährdeten Gebieten, Bauordnungen in sturm- oder erdbebengefährdeten Regionen sowie die Entwicklung von Informations- und Warnsystemen, die Privatpersonen und Unternehmen anleiten, wie sie ihre Schadenempfindlichkeit verringern können. Die Versicherungswirtschaft hat hier einen enormen Fundus an Informationen und Expertise und kann die Entscheider in Regierungen und supranationalen Organisationen unterstützen. Die Umsetzung und Überwachung der Einhaltung entsprechender Regelungen ist jedoch die politische und gesellschaftliche Verantwortung der Regierungen.
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