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Keybot 25 Résultats  db-artmag.de  Page 4
  db artmag - all the new...  
One does want to connect. That's the job. Other things being equal to me, it shouldn't be all that difficult.
Man möchte Zusammenhänge schaffen. Das ist der Sinn und Zweck. Andere Dinge sind ebenso wichtig für mich, warum muss alles immer so kompliziert sein.
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In any case, however, it shouldn't make any difference, because according to Malevich's theories, there can be no bottom or top in a state of weightless suspension (more about suprematist architecture here, here and here).
In den anderen Bildern stellte sich Malewitsch als Suprematist vor. Ein Bild ist mit Weiß auf Weiß betitelt; da es jedoch verschiedene Fassungen dieser weißen Bilder gibt, bleibt unklar, welches in Berlin ausgestellt wurde. Die anderen drei trugen nur die allgemeine Bezeichnung Suprematismus. Nur eine dieser ungegenständlichen Konstruktionen lässt sich heute genau zuordnen, da sie im Katalog abgebildet war. Das Bild zeigt diagonal stehende farbige Rechtecke unterschiedlicher Größe, die das von Malewitsch angestrebte Verlassen der Erde und das Streben in den (Welt-)Raum deutlich machen. Den Bildraum setzt er dem kosmischen Raum gleich, die Systeme setzt er in schwereloser Beziehung zueinander. Das leicht verdeckte Kreismotiv kann die Erde oder gar die Sonne andeuten, auch das ungewöhnliche tropfenähnliche Motiv könnte als ein Transportvehikel zwischen den künstlichen "Planiten" gedeutet werden. Interessanterweise wurde das Bild im Katalog, im Gegensatz zu den heutigen Hängungen und Veröffentlichungen, auf dem Kopf stehend reproduziert. Theoretisch wäre auch möglich, dass die heutige Ausrichtung nicht die richtige ist, da das Bild nicht bezeichnet ist. Allerdings dürfte die Ausrichtung, Malewitschs Theorien zufolge, unerheblich sein, da es in der Schwerelosigkeit kein Oben gibt. (Mehr zur suprematistischen Architektur finden Sie hier, hier und hier.)
  Deutsche Bank - ArtMag ...  
The Deutsche Guggenheim shows "paintings that express youthful energy and the optimism of progress. Their intensity comes across even today." The show counts among the "exceptional exhibitions" that one shouldn't miss, not only for the Deutsche Ärzteblatt-Stern and Monopol also recommend a visit to Color Fields.
"Farbe ergießt sich über Leinwände, wird gesprüht, mit den Fingern verrieben oder in strenge Raster gezwängt." So beschreibt Christiane Meixner vom Tagesspiegel die Arbeitsweise der Farbfeldmaler. Color Fields ist für sie eine "dichte, geschlossene Präsentation" von "großartigen Bildern", deren Wirkung noch immer "überwältigend" sei. Die Gemälde "wirken frisch wie am ersten Tag." Das sieht Mark-Christian von Busse von der Hessischen Allgemeinen ähnlich. Das Deutsche Guggenheim zeigt "Gemälde, die jugendliche Energie und Fortschrittsoptimismus ausdrückten. Ihre Intensität vermittelt sich noch heute." Die Schau zählt nicht nur für das Deutsche Ärzteblatt zu den "herausragenden Ausstellungen", die man nicht verpassen sollte – auch Stern und Monopol empfehlen einen Besuch von Color Fields. Oder die BZ. Das Boulevardblatt spricht von "einer Orgie der Farbe. Genau das richtige, um in einen grauen Oktobernachmittag etwas Freude zu bringen." Carsten Probst von Deutschlandradio Kultur ist von der Ausstellung durchaus angetan, doch er vermisst wichtige Positionen: "Nähme man noch andere Größen wie Ad Reinhardt oder Ed Ruscha hinzu, wäre diese Ausstellung fürwahr ein stattliches Panorama einer etwas zu Unrecht vergessenen Episode der jüngeren Kunstgeschichte."
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The increase in international attention paid towards Polish art shouldn't, however, deflect us from realizing just how difficult the situation for artists really is in the country. There's no lack of new galleries; what's missing is a potent local art market, financial means, and sponsors in a position to support all this new energy.
Die erhöhte internationale Aufmerksamkeit, die der polnischen Kunst entgegen gebracht wird, darf jedoch nicht darüber hinweg täuschen, dass die Situation für die Künstler im Land eher schwierig ist. Es fehlt an einem eigenen potenten Kunstmarkt sowie finanziellen Mitteln und Sponsoren, die den Aufbruch unterstützen könnten. Vor diesem Hintergrund engagiert sich die Deutsche Bank seit den frühen neunziger Jahren für die Förderung junger polnischer Kunst: Neben gezielten Ankäufen von Werken jüngerer polnischer Künstler, darunter Piotr Uklanski (1968) und Wawrzyniec Tokarski (1968), der letztes Jahr auch an der Ausstellung deutschemalereizweitausenddrei im Frankfurter Kunstverein beteiligt war, rief die Kultur Stiftung der Deutschen Bank im vergangenen Jahr eine weitere Initiative ins Leben. Mit dem Deutsche Bank Preis für junge Polnische Kunst, der mit 10.000 Euro dotiert ist, wurde das Förderprogramm erweitert und ein Wettbewerb ausgeschrieben, der alle zwei Jahre stattfinden soll.
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Don't verses such as these from Macbeth speak for themselves? Shouldn't we be reading something by Shakespeare again, instead of about Shakespeare? Whoever consults Ulrich Suerbaum's Shakespeare guide will soon have to embark on his own exploratory tour through the Elizabethan's dramatic universe.
Wandelnde Schattenbilder, Ruhm und Sterblichkeit - Hintersinnig handelt es sich bei dieser Illustration nicht um ein historisches Gemälde, sondern um das wächserne Abbild William Shakespeares, das der japanische Fotograf Hiroshi Sugimoto für seine Porträts-Serie aufgenommen hat. Zur Zeit sind Sugimotos Arbeiten im Singapore Art Museum zu sehen. Mit fast halluzinogener Präzision lässt der Künstler in seiner Porträt-Galerie die wächsernen Identitäten von berühmten Persönlichkeiten wie Heinrich VIII, William Shakespeare oder Fidel Castro in neuem Licht erscheinen.
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In her paintings, Sungu tries to combine the formal qualities of the work with its thematic content to form a single entity, "which means that the paint and what the paint represents shouldn't be two different things," Sungu adds.
Diese groteske Überzeichnung des Über-Ich, das zwanghafte Erfüllen von fremden Erwartungen ist ein konstantes Thema in Asli Sungus Werk. Für Ganz die Mutter und Ganz der Vater (beide 2006) bat sie ihre türkischen Eltern, sie jeweils so einzukleiden, wie sie ihre Tochter am liebsten sähen. Es kamen zwei widersprüchliche Entwürfe heraus: Die Version der Mutter glich einem kleinen Mädchen, die des Vaters einer Business-Frau. "Mich interessieren die Erwartungen, und die Fehler und Enttäuschungen beim Versuch, diese Erwartungen zu erfüllen", sagt die Künstlerin, deren zweites künstlerisches Betätigungsfeld zwar anders aussieht, sich aber ebenfalls mit dem Begriff der Repräsentation beschäftigt. Sie versucht in ihrer Malerei, Bild und Bildmotiv zu einer Einheit zu verbinden. "Das heißt: Die Farbe und das, was die Farbe repräsentiert, sollen nicht zwei verschiedene Dinge sein", erklärt Asli Sungu, für die Farbe als Material ihren eigenen Charakter hat: Sie soll nichts weiter als sich selbst zeigen. "Mit diesem Gedanken mache ich jetzt eine Wand, die nur aus Acrylfarbe besteht, sodass die Farbe alleine frei stehen kann."
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They were really good when they were studying, but the day they graduated they began following other rules. Artists should think about themselves in their art practice. The rest will be resolved in time. They shouldn't worry about anything else. If the work is good, nobody can stop you from moving ahead.
Ich denke, sie sollten absolut sie selbst sein. Das ist heutzutage ein Problem - die jungen Leute stehen unter dem sehr starken Druck der globalen Kunstszene. Und die Kuratoren drängen sie und versuchen sie und ihre künstlerischen Visionen zu formen. Die jungen Künstler wollen von Galerien im Ausland vertreten werden und schauen dabei nicht auf ihre eigene Szene vor Ort. Dabei ist es besonders wichtig für sie, zunächst eine starke Basis in ihrem eigenen Land zu haben. Erst dann können sie sich weiter entwickeln. Ich denke, dass die Arbeit ohne die Verbindung zum Lokalen nur vorübergehend Erfolg haben kann. Ich habe das bei so vielen Leuten miterlebt. Solange sie noch studierten, waren sie richtig gut, aber an dem Tag, an dem sie ihren Abschluss machten, fingen sie an, sich an die Regeln der anderen zu halten. Aber Künstler müssen sich in ihrer Praxis um sich selbst kümmern. Der Rest ergibt sich mit der Zeit. Sie sollten sich um nichts anderes kümmern. Wenn die Arbeit gut ist, kann dich niemand daran hindern voranzukommen.
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Yet the boundaries between his artistic work and person remain blurry: for his catalogue book on the exhibition at the Kestner Gesellschaft in Hanover, he camouflaged an autobiographical text with the subtitle "from a friend," and although the artist had the words "trust me" tattooed on his left arm, one shouldn’t believe everything one sees.
Derlei Verwirrspiele um Identität und Inszenierung und die Dualität von Gut und Böse, von Dunkelheit und Licht, Schwarz und Weiß ziehen sich wie ein roter Faden durch das Werk Gordons: In anderen Selbstporträts zeichnete er sich Teufelshörner an oder verzerrte sein Gesicht mit Klebestreifen zum Monströsen. In der 1996 entstandenen Videoinstallation The divided Self (Das gespaltene Ich) sieht der Betrachter auf zwei Monitoren einen behaarten und einen glattrasierten Arm miteinander ringen – die beide zum Künstler gehören. Es gibt Installationen, die sich auf Filme wie Der Exorzist , Dr. Jekyll and Mr. Hyde und Das Lied von Bernadette beziehen und eine Fotoserie von Tätowierungen, für die er einen Zeigefinger wie ein Stigma schwarz tätowieren ließ. Dabei sind die Grenzen zwischen seinem künstlerischen Werk und seiner eigenen Person fließend: Für sein Katalogbuch zur Ausstellung in der Hannoveranischen Kestner Gesellschaft tarnte er einen autobiographischen Text mit der Unterzeile "Von einem Freund", und obwohl der Künstler die Worte "Trust me" (Vertraue mir) auf den linken Arm tätowiert hat, sollte man nicht alles glauben, was dort steht.
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It’s about the conflict, the interaction between individual figures and the landscape. But you shouldn’t confuse the figures’ isolation with loneliness. Instead, it’s a solitariness – a solitariness as a possibility to concentrate.
Tim Eitel: Ich begreife das wie eine Versuchsanordnung. Wenn ich die Figuren aus ihrem ursprünglichen Kontext herauslöse, konzentriere ich mich auf ihre bloße Erscheinung, auf ihre Haltung und ihre Körpersprache. Aber die Art der Isolierung ist von Werk zu Werk unterschiedlich. Bei den frühen Arbeiten, den Museums-Bildern, versinken die dargestellten Menschen in Kontemplation. Bei den Landschaften geht es dagegen eher um das Verhältnis des Städters zur Natur, die hier aber mehr als Naherholungsraum und kulturell erschlossenes Gebiet erscheint. Es geht um den Konflikt, um die Interaktion von einzelnen Figuren mit der Landschaft. Man sollte die Isolation der Figuren allerdings nicht mit Einsamkeit verwechseln. Es ist eher ein Alleinsein – Alleinsein als Möglichkeit, sich zu konzentrieren. Man kommt ja in solchen Momenten auch seiner eigenen Identität näher.
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One shouldn't forget that the worldwide art establishment back then had harked back to painting and developed an international style out of it that became widely supported by the media, the market, and the institutions.
Ja, die Rückkehr zur Malerei in Lateinamerika wandte sich zur damaligen Zeit genauso gegen die Normen der Konzept-Kunst und der damit verbundenen Entmaterialisierung der Kunst. Zugleich handelte es sich um den Befreiungsschlag einer neuen Generation von Künstlern, gerade zu einem Zeitpunkt als die Militärregierungen und Regimes in Südamerika sich ihrem Ende neigten. Hier liegt ein ganz wesentlicher Unterschied zu Deutschland. Im Gegensatz zu Europa und Nordamerika erfuhr die Konzept-Kunst in Lateinamerika eine starke Politisierung und wurde zu einem wichtigen Instrument der Kritik gegen die herrschenden autoritären Systeme. Das stellte die neue Maler-Generation auch gar nicht in Frage. Allerdings wandte sie sich gegen die "Verkopfung" der künstlerischen Arbeit und forderte eine Rückkehr zur Sinnlichkeit, zum Körper und zum Imaginären. Man darf dabei nicht vergessen, dass sich damals der weltweite Kunstbetrieb auf die Malerei zurückbesann, und sich daraus ein internationaler Stil entwickelte, der ausgiebig von den Medien, dem Markt und den Institutionen gefördert wurde. Und all' das spielte sich ab, während neue Kommunikationsmedien die Distanzen und die Zeitebenen auf der Welt tatsächlich aufzuheben schienen.
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And Jake upped the ante with the remark: "I've to say, we are very hung over, so if you're charitable with your questions, we appreciate it." It was an offer that shouldn't be refused. Big men, with shaved heads and tight-fitting black jackets, the Chapmans recall figures from the mafia series The Sopranos.
Ein rüdes Image will gepflegt sein. Bei der Eröffnung ihrer Ausstellung in der Kestnergesellschaft in Hannover tritt Dinos Chapman vor die versammelte Presse und streckt ihr erst einmal die Zunge raus. Jake Chapman legt mit der Bemerkung nach: "Ich möchte vorwegschicken, dass wir beide sehr verkatert sind. Wenn Sie also mit ihren Fragen etwas nachsichtig wären, wüssten wir das zu schätzen." Ein Angebot, dass man nicht ablehnen sollte. Groß gewachsen, mit kahl rasierten Köpfen und eng anliegenden schwarzen Jacketts, erinnern die Chapmans an Figuren aus der Mafiaserie Sopranos. Erstaunlich ist, mit welch unvermindertem Erfolg die britischen Brüder Publikum und Kritiker polarisieren. Und das, obwohl der Kunstbetrieb sie längst geadelt hat: Die Chapmans hängen im MoMA oder der Tate und sind in Sammlungen wie die der Deutschen Bank vertreten. 2003 wurden sie für die "Shortlist" des Turner Prize nominiert. Zu ihren Fans gehören Sammler wie der Tory Charles Saatchi und die erzkatholische Fürstin Gloria von Thurn und Taxis.
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The exhibition concept has already created controversy among critics. Anyone interested in getting an impression of Warhol’s films shouldn’t let this opportunity slip by. ”Nothing can substitute the experience of walking among these images,” the Sueddeutsche Zeitung wrote in spite of its reservations concerning the show’s concept, ”and maybe, in this way, they will be accessible to many for the first time.
In den Kunst-Werken werden Warhols Filme wie Gemälde präsentiert, zwischen denen sich der Betrachter hin und her bewegen kann. So wird eine Auswahl der Screentests zusammen mit anderen Warhol-Filmen (Eat, Kiss , Sleep, Empire ) kontinuierlich und gleichzeitig projiziert und auf in die Wand eingelassenen Ultraflachbildschirmen präsentiert. Um diesen Eindruck der musealen Präsentation zu verstärken, wird ein Teil der Arbeiten von Mary Lea Bandy auch von klassisch dimensionierten Holzrahmen gefasst gezeigt. So entsteht zunächst der Eindruck einer Gemäldegalerie, bevor man realisiert, dass es sich um bewegte Bilder handelt. Bereits jetzt ist das Ausstellungskonzept unter Kritikern umstritten. Wer sich selbst ein Bild von Warhols Filmen machen möchte, sollte die Gelegenheit nicht verpassen. "Nichts kann die Erfahrung ersetzen, zwischen diesen Bildern hin- und herzugehen", urteilte die Süddeutsche Zeitung trotz Vorbehalten am Konzept der Schau, "Vielleicht werden sie für viele überhaupt erstmals so zugänglich."
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They can cause oxidative stress, a chain reaction in which free radicals combine with existing molecules, giving rise to dysfunctional molecules and new free radicals. Lassry's nervous works also set such chain reactions into motion, culminating perhaps in the insight that we shouldn't believe everything we see.
Lassry geht es allerdings um ganz grundsätzliche Erfahrungen und Erkenntnisse - unsere Wahrnehmung und Interpretation von ganz alltäglichen Bildern, die nie eindeutig sind, sondern immer verborgene Bedeutungen und Konnotationen transportieren. Vielleicht zeigt er auch gerade deswegen immer wieder Tiere. Wie die Bilder sind auch sie allgegenwärtig, aber wir verstehen sie nicht wirklich. Häufig hat er seine Arbeiten als "freie Radikale" bezeichnet. Das sind instabile, besonders reaktionsfreudige Sauerstoffmoleküle. Sie können für "oxidativen Stress" sorgen - eine Kettenreaktion, in der sich freie Radikale mit bestehenden Molekülen verbinden. Dadurch entstehen dysfunktionale Moleküle und neue freie Radikale. Auch Lassrys nervöse Arbeiten setzen solche Kettenreaktionen in Gang. An ihrem Ende steht vielleicht die Erkenntnis, dass man nicht alles glauben sollte, was man sieht.
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Karlheinz Schmidt from Informationsdienst Kunst had abundant praise for the Blind Date issue of Visuell, the catalogue magazine to the show: "Shouldn’t we finally fling a little mud at the boys and girls at Deutsche Bank? Nothing but praise – aren’t we losing our credibility? But what should we do? The ‘Deutsche Bank Art’ crew at Rossmarkt 18 in Frankfurt am Main evidently know what they’re doing. They know how to create collections, exhibitions, projects, and catalogues. By the way: the catalogue to the ‘Blind Date’ exhibition tour with new acquisitions is great. A deep bow to Spin in London for the design and layout alone."
Ein dickes Lob spendierte Karlheinz Schmidt vom Informationsdienst Kunst der Blind Date-Ausgabe von Visuell, dem Katalog-Magazin zur Ausstellung: "Sollte man den Jungs und Mädels von der Deutschen Bank nicht endlich mal was auf’s Mützchen geben? Immer nur loben – kann man da noch glaubwürdig bleiben? Aber was soll man tun? Die Deutsche Bank Art, die Crew am Rossmarkt 18 in Frankfurt am Main, hats einfach drauf. Die wissen, wie man Sammlungen, Ausstellungen, Projekte und Kataloge macht. Apropos: Ein tolles Ding, der Katalog zur Blind Date-Ausstellungstournee mit Neuerwerbungen. Allein das Design, das Layout – zum Niederknien. Verneigung vor Spin, London."
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Our alternative program to the beach and shopping combines spectacular exhibitions and cozy museum gardens, psychedelic installations and posh pools. Have a look at our travel guides and take off for the art highlights that shouldn't be missed -and the personal tips far from the beaten path.
Mit db artmag durch den Kunstsommer: Ob Sie nun in Boston ein Museum für richtig schlechte Kunst erleben wollen, mitten im Londoner Hyde Park Thomas Demands Tropfsteinhöhle entdecken oder den Meerblick in duftenden Zitronenhainen an der Cote d’Azur genießen möchten – wir haben für Sie 6 Trips durch den Kunstsommer zusammengestellt, die für jeden etwas bieten. Unser Alternativprogramm zu Strand und Shopping verbindet spektakuläre Ausstellungen und lauschige Museumsgärten, psychedelische Installationen und stylische Pools. Werfen Sie einen Blick in unsere Travelguides und reisen Sie zu Kunst-Highlights, die man keinesfalls verpassen sollte, und zu Geheimtipps jenseits der ausgetretenen Pfade.
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We shouldn't forget that the art hanging in the hallways and in front of the elevators (and especially there!) isn't necessarily the "art of their dreams," but a part of their everyday lives nonetheless.
Ich war erstaunt über die "unorthodoxen" Arbeitszeiten der "Banker(innen)" und erfreut über ebensolche Fragehaltungen den Bildern und mir gegenüber. Die Mitarbeiter stellten gezielte und hintergründige Fragen zu den Erzählfigurationen der Bilder und glichen sie mit "ihrem Bild" der Bilder ab. Man sollte nicht aus den Augen verlieren, dass die Kunst in den Fluren und vor den Aufzügen (vor allem dort!), die nicht unbedingt ihre "Wunsch-Kunst" ist, gleichwohl zu ihrem Alltag gehört.
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In one film, a scrap of paper towel is attached to the rear of a car while instructions on how to clean the race track are read by an extremely serious young woman with a heavy Russian accent. It's a kind of Mission Impossible tone that shouldn't be taken lightly.
Kaplan: Die Filme zu Nutsy's besitzen Spannung, auch Komik, nehmen den Betrachter stärker in Anspruch. In einem der Filme sind am hinteren Teil eines Modellautos Fetzen eines Papierhandtuchs befestigt. Instruktionen, wie die Rennstrecke sauber zu halten ist, werden von einer jungen, sehr ernst wirkenden Frau auf Englisch mit einem starken russischen Akzent vorgelesen. Dieser Stimme, sie erinnert an Mission Impossible, kann man sich nicht so leicht entziehen.
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Artists, pop stars, and other celebrities are increasingly using the fashion runway as a platform for setting themselves in scene. As a criterion in the economy of attention, the VIP cult is certainly one that shouldn't be underestimated.
Bei den Modenschauen in Paris, Mailand, New York oder London sitzt nicht nur Fachpublikum in der ersten Reihe. Immer häufiger nutzen Künstler, Popstars und andere Celebrities die Nähe zum Laufsteg als Plattform ihrer Selbstinszenierungen. Sicher ist der Kult um Prominenz dafür ein kaum zu unterschätzendes Kriterium in der Ökonomie der Aufmerksamkeit. Doch neben dem Glamour, der zumindest von Massenmedien immer noch am stärksten mit Mode assoziiert wird, geht es ganz pragmatisch auch um einen Austausch, der auf Gegenseitigkeit beruht: Harald Fricke über die Affinitäten zwischen Kunst und Mode und den Weg zur "Artcouture".
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Teacher: Yes, you're right. If the sun is shining in from this angle, then shouldn't the shadow be longer?
Lehrer: Ja, stimmt. Wenn die Sonne von dieser Position aus scheint, dann wäre dieser Schatten doch länger?
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It is surprising indeed that an artist whose work is so heavily multi-media, whose stylistic clarity resides in negation at best, and who furthermore leads a relatively normal life has remained in the upper reaches of the art charts since the early nineties, side by side with Sigmar Polke and Gerhard Richter. Yet he shouldn't be underestimated as an enemy when important critics and theorists label him an arrogant know-it-all, a misanthrope, or a psychiatric case.
Dass ein derart multimedialer, stilistisch höchstens via negationis eindeutiger Künstler, der zudem noch ein relativ normales Leben führt, sich seit Beginn der neunziger Jahre durchgängig am oberen Ende der Kunst-Charts hält, verwundert. Mit Sigmar Polke und Gerhard Richter rangiert er seit Anfang der neunziger Jahre ganz oben, aber auch als Feindbild ist er nicht zu unterschätzen, wenn bedeutende Kritiker und Theoretiker ihn als arroganten Klugscheißer, Menschenhasser oder Fall für die Psychiatrie abstempeln. Die Extreme in Lob und Tadel, hymnischer Hochschätzung und verachtender Geringschätzung entrollen sich in Schüben seit Anfang der siebziger Jahre, als der damals 31-Jährige seine erste Retrospektive in Amerika und Europa zeigte.
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With subtle humor and an absence of didactic urging, the exhibition secretly leads the visitor where he normally shouldn't be: to the other side of the line, the "forbidden" area where only our thoughts and fantasies can normally go.
Es beginnt mit einem Verbot. Mit einer der vielen Reglementierungen, denen wir tagtäglich begegnen - die so zahlreich sind, dass wir sie nur noch abscannen und kaum mehr wahrnehmen. do not walk outside this area heißt die Ausstellung, die Roman Ondák als "Künstler des Jahres" der Deutschen Bank 2012 für das Deutsche Guggenheim konzipiert hat. Die titelgebende Anweisung, sich nicht außerhalb eines bestimmten Bereiches zu bewegen, stammt in diesem Fall allerdings von einem Ort, an dem sie den meisten Menschen völlig absurd erscheint: Jeder kennt die Markierungslinien auf Flugzeugflügeln, die man aus dem Kabinenfenster sehen kann, in der Parkposition am Flughafen oder über den Wolken. Und es sind fast immer dieselben Gedanken, die einem bei dem Satz "do not walk outside this area" durch den Kopf schießen: "Wie könnte ich in 10.000 Meter Höhe auf einem Flugzeugflügel herumlaufen?" Und: "Wie wäre es wohl, dies wirklich zu tun?" Paradoxerweise löst dieses seltsame Verbot Fantasien aus. Obwohl wir Passagiere sind und eigentlich davon ausgehen müssen, dass sich die Anweisung lediglich an Mechaniker richtet, fühlen wir uns unweigerlich angesprochen. Ondák nutzt diesen Mechanismus ganz bewusst. In seiner Ausstellung führt er den Besucher klammheimlich, mit subtilem Witz und ohne jeden didaktischen Druck dorthin, wo er für Gewöhnlich eigentlich nicht sein sollte: Auf die andere Seite der Linie, in jenen "verbotenen" Bereich, in den nur unsere Gedanken und Fantasien reichen.
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Mesquita states: “I believe that an understanding of this painting is contingent upon comprehending what began back in the 70s and 80s and was defined in terms of the question of painting’s value as such. A contemporary dialogue has to carry on from here, particularly when the ‘death of painting’ is stubbornly propagated in spite of the fact that artists continue to paint as ever before. At the same time, the growing significance of the new artistic media shouldn’t merely be read as a reaction to a need sparked by the market, but rather examined in terms of its relevance to the public. The necessity of the new in art hardly has to be stressed anymore. And despite this: artists are still painting! In this regard, the exhibition should serve to take that first moment of questioning as an occasion for shedding light on the current positions, in view of the various artistic movements.”
Schon damals brachte diese ablehnende Haltung gegenüber der konzeptionellen Kunst den Künstlern den Vorwurf des Anachronismus ein. Diesen Umstand, so der Kurator, sollten die Besucher von Die Rückkehr der Giganten als Anregung verstehen, über einen aktuellen Diskurs nachzudenken: Gemeint ist die derzeitige Debatte über die Stellung der Malerei gegenüber den neuen digitalen und alternativen Medien in der Kunst, die jüngst zur Formulierung neuer theoretischer Standpunkte führte. "Ich glaube," betonte Mesquita, "dass die Betrachtung dieser Malerei nur über das Verständnis dessen erfolgen kann, was in den 70er und 80er Jahren seinen Anfang nahm und über die Frage nach dem Stellenwert der Malerei definiert wurde. Hieran muss ein aktueller Diskurs anschließen, besonders wenn beharrlich vom 'Tod der Malerei' die Rede ist, obgleich unaufhörlich weiter gemalt wird. Dabei sollte auch die größer werdende Bedeutung der Neuen Medien in der Kunst nicht nur als Reaktion auf ein vom Markt gewecktes Bedürfnis verstanden, sondern auf ihre Relevanz für die Öffentlichkeit hin überprüft werden. Die Notwendigkeit des Neuen für die Kunst muss hier wohl kaum mehr betont werden. Und dennoch: Es wird weitergemalt! In diesem Sinne sollte die Ausstellung dazu dienen, jenen ersten Moment der Befragung zum Anlass zu nehmen, die aktuellen Positionen im Hinblick auf die verschiedenen künstlerischen Strömungen zu durchleuchten."
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The plain truth that using collage to convey the contradictions, rifts, and inequalities of contemporary culture is unoriginal shouldn’t pigeonhole Mutu’s work; there’s more to it than Hannah Höch-referencing feminist readings, or Romare Bearden-referencing racial interpretations.
Da ist zum Beispiel ihre Vorliebe für Science Fiction und Aliens. Obwohl sich Mutus Geschöpfe häufig in klischeehaften, unterwürfigen Positionen präsentieren, demonstriert ihre High Tech-Ausrüstung gleichzeitig den Besitz übermenschlicher Kräfte. In I Put a Spell on You (2005) schnellt ein Hybrid aus Frau und Kreatur in die Luft. Seine Beine, die zugleich an Vögel und an Affen erinnern, scheinen ihn wie Propeller nach oben zu treiben. "Ich setze diese Maschinen ein", erklärt Mutu, "platziere sie in meinen Arbeiten, operiere sie um und verleihe ihnen eine Extraportion Kraft." Aber sogar das Zukunftsdenken und das utopische Potential von Technologie werden von der Künstlerin unterminiert. "Was bedeuten schon Begriffe wie Utopie oder Idylle?", wirft sie ein. "Eigentlich verkörpern sie doch nur die Idee, dass wir eben die Dinge erotisieren und erschaffen, die wir auch wieder zerstören." Vielleicht kommt hier die katholische Erziehung der Künstlerin zum Tragen, über die sie sich in einem Interview mit dem amerikanischen Kunstjournalist Robert Enright äußerte: "Ich liebe das Leiden, das Drama und die Leidenschaften, die typisch sind für die katholische Bilderwelt. In gewisser Weise ist es dieses üppige, von Bildern schier überquellende Monster mit seinen dramatischen Inszenierungen, das den Körper bis an seine Grenzen verformt."
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In her paintings, Sungu tries to combine the formal qualities of the work with its thematic content to form a single entity, "which means that the paint and what the paint represents shouldn't be two different things," Sungu adds.
Diese groteske Überzeichnung des Über-Ich, das zwanghafte Erfüllen von fremden Erwartungen ist ein konstantes Thema in Asli Sungus Werk. Für Ganz die Mutter und Ganz der Vater (beide 2006) bat sie ihre türkischen Eltern, sie jeweils so einzukleiden, wie sie ihre Tochter am liebsten sähen. Es kamen zwei widersprüchliche Entwürfe heraus: Die Version der Mutter glich einem kleinen Mädchen, die des Vaters einer Business-Frau. "Mich interessieren die Erwartungen, und die Fehler und Enttäuschungen beim Versuch, diese Erwartungen zu erfüllen", sagt die Künstlerin, deren zweites künstlerisches Betätigungsfeld zwar anders aussieht, sich aber ebenfalls mit dem Begriff der Repräsentation beschäftigt. Sie versucht in ihrer Malerei, Bild und Bildmotiv zu einer Einheit zu verbinden. "Das heißt: Die Farbe und das, was die Farbe repräsentiert, sollen nicht zwei verschiedene Dinge sein", erklärt Asli Sungu, für die Farbe als Material ihren eigenen Charakter hat: Sie soll nichts weiter als sich selbst zeigen. "Mit diesem Gedanken mache ich jetzt eine Wand, die nur aus Acrylfarbe besteht, sodass die Farbe alleine frei stehen kann."