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Die Kernkompetenz der weinbaulichen und kellerwirtschaftlichen Versuchstätigkeit wird – im Sinne eines Musterbetriebes der Südtiroler Weinwirtschaft – durch die Produktion hochqualitativer Weine gestützt. Das Spektrum der Weine umfasst die repräsentativen Sorten Südtirols: Weißburgunder, Sauvignon blanc und Gewürztraminer sind die Hauptsorten bei den Weißweinen, Lagrein, Blauburgunder und Vernatsch bei den Rotweinen. Sämtliche dafür verwendeten Trauben stammen aus den Weinbergen des Agrarbetriebes Laimburg; diese verteilen sich auf ungefähr 20 ha Rebfläche in diversen Weinbaugebieten und weisen unterschiedliche Böden und Lagen zwischen 200 und 750 m ü. d. M. auf. Die rund 90.000 Flaschen Qualitätswein des Landesweingutes Laimburg – bei Fachverkostungen mehrfach ausgezeichnet – folgen zwei Weinlinien: Die „Gutsweine“ sind traditionelle, rebsortentypische Jahrgangsweine, ausgebaut in Edelstahl- oder großen Eichenholzfässern. Die Weine der „Burgselektion“ sind individuelle, vorwiegend im Eichenholzfass ausgebaute oder selektionierte Weine, deren Namen auf die ladinische Sagenwelt der Dolomiten zurückgehen. Sich in den Charakter der Rebe hineinzufühlen und diese zur Entfaltung ihrer besten Eigenschaften zu bringen, ist der Grundsatz beim Rebbau und bei der Weinbereitung des Landesweingutes; es ist Mitglied der Tirolensis Ars Vini, der Vereinigung Südtiroler Qualitätsweinhöfe, die sich unter dem Zeichen des Tatzelwurms auch visuell höchster Qualität verpflichten.
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