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Der Geist des Ortes, alles dies, was dieser Ort verkörpert, lässt leben und fühlen; seine Seele. Die Poesie des Lichtes ‘Genius Ioci’ von Mario Nanni ist eine Huldigung gegenüber dem Palast der italienischen Zivilisation und Seinem metaphysischen Sinn, der in der Lage ist, sich durch das Licht heimisch zu werden: der neue Sitz der Maison Fendi. nullus locus sine genio (Kein Ort ist ohne eine Seele), sagten die Lateiner. Kein Ort hat eine Seele ohne Licht. Die Orte gewinnen ihren Geist durch die Geschichte, dadurch, dass sich Emotionen und vergangene Leben darauf ablegen, durch das Handeln der Personen, die ihn bewohnen, durch die ihn kennzeichnenden Materialien: der Palast der italienischen Zivilisation, in seiner metaphysischen und stillen Leistung, mit seiner materiellen und eindrucksvollen Präsenz im Panorama von Rom, unterscheidet sich wie ein Symbol der römischen Herrlichkeit, wie das Banner des italienischen Charakters in der Welt. Das in den vergangenen 100 Jahren wichtigste in Rom errichtete Bauwerk, der perfekte Ausdruck des kulturellen Fortschritts Italiens im 20. Jahrhundert (Werk der jungen Architekten Ggiovanni Guerrini, Ernesto Lapadula und Mario Romano), wird dank des in den Bögen aus Travertin-Stein auch im Dunkel der Nacht zu einem Leuchtturm und einem Denkmal der römischen Ausdruckskraft, und dank des Mitwirkens von Mario Nanni, dem Meister des Dunkeln und dem Poeten des Lichts, anlässlich der Einweihung des neuen Sitzes von Fendi auch zu einem Theater unter freiem Himmel. Die Arbeit des Lichtes ‘Genius Ioci’ ist das Ergebnis einer langen, langsamen und bewussten Prozesses eines Zuhörens gegenüber dem Ort, den Materialien, dem Licht und den Zeichen dessen, was dieses sein und werden will. Ein Weg, der dank des Lichts von individuell zu kollektiv wird, bei dem das charakterisierende Element die Rekonstruktion der Geschichte innerhalb unseres Gedächtnisses ist: las Unsichtbare, das sich hinter dem Ort befindet, und das sichtbare, um weiter im der Essens und der Existenz der Architektur an sich in Kontakt zu kommen. Das Licht von Mario Nanni wird an den Farben und der Perspektive der Renaissance inspiriert, wie auch durch die metaphysische Malerei: das erkennbar zu machen, was nicht sichtbar ist, das Detail ins Leicht zu setzen, beim Betrachter das Erlebnis der Enthüllung hervorzurufen… das zu entdecken, was man immer vor Augen hatte, ohne es zu bemerken. Aus diesem Grund nennt es sich Poesie des Lichtes: weil es eine Erzählung, die Handlun
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