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szeptember 7-én és 8-án kísértem az NDK nagykövetet az államtitkárhoz, hogy átvegye, majd átadja a jegyzéket, amiben akkor már szerepelt a történelmi dátum (1989. szeptember 11., 00:00). Kifelé menet a nagykövet felém fordult: „Ugye tudod, hogy ezzel Magyarország elárulta az NDK-t, az 1961.
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Meine nächste bedeutende, aber nicht unmittelbare Begegnung mit Helmut Kohl ereignete sich im Spätsommer 1989. Ich hatte meine Laufbahn wenige Monate vorher als – wie sich später herausstellte letzter – DDR-Referent im ungarischen Außenministerium begonnen. Am Anfang dachte ich, das ist einer der langweiligsten Aufgaben. Dieses Lebensgefühl verließ mich bald. Die DDR-Bürger verweigerten in immer wachsender Zahl ihre Rückkehr, ungarische Bürger boten Tausenden Unterkunft und Versorgung, die demokratische Opposition öffnete für einige Stunden nicht nur symbolisch die Grenze. Als Ministerpräsident Miklós Németh und Außenminister Gyula Horn am 25. August 1989 aus Gymnich zurückkehrten, wo sie den Kanzler über die Entscheidung der ungarischen Regierung bezüglich der geplanten Genehmigung der Ausreise von DDR-Bürgern benachrichtigten, erhielt ich die Anweisung, die Verbalnote über die „Grenzöffnung” mit den Kollegen der Völkerrechtsabteilung vorzubereiten. Ich war nicht an der politischen Entscheidungsfindung beteiligt, wusste am Anfang nicht mal das Datum, in dem Text hatten wir die Stelle zunächst leer gelassen. Am 7. und 8. September 1989 begleitete ich den DDR-Botschafter zum Staatssekretär, damit er die Verbalnote übernähme, sowie seine überreiche, in der dann das historische Datum (11. September 1989, 0.00 Uhr) schon eingetragen war. Beim Hinausgehen wandte sich der Botschafter dann mir zu: „Weißt du, dass Ungarn damit die DDR verraten hat? Die am 13. August 1961 aufgezogene Mauer wird geöffnet, die DDR wird ausbluten.” Tatsache ist, dass die Berliner Mauer gefallen ist, dass durch die Lücke an der geöffneten ungarischen Grenze 55 000 DDR-Bürger ausgereist sind, gefolgt von Zügen aus Prag und Warschau in Richtung Bundesrepublik. Aber die DDR ist nicht ausgeblutet, denn in wenigen Wochen haben die DDR-Bürger selbst klargestellt, dass sie in einem freien, demokratischen, einheitlichen Deutschland leben wollen.
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